Satzung

                        für Sportfischerverein „Grenzland” Marienberg e.V.

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                                                            § 1

                                    Name, Sitz, Vereinsgebiet, Geschäftsjahr

1.         Der Verein führt den Namen

                                                Grenzland Marienberg

2.         Er hat seinen Sitz in

                                                Marienberg

3.         Er ist eingetragener Verein im Sinne § 21 BGB unter

            der Registriernummer

                                                6607

                        Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

4.         Der Verein ist Mitglied des Anglerverbandes Südsachsen Mulde/

            Elster e. V. und erkennt dessen Satzung an.

5.         Das Geschäftsjahr beinhaltet den Zeitraum vom 01.12. des Jahres bis zum

           30.11. des Folgejahres.

                                                            § 2

                                    Zweck und  Aufgabe

1.         Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar

            gemeinnützige Zwecke. Der Verein ist selbstlos tätig;

            er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche

            Zwecke oder wirtschaftliche Zwecke seiner Mitglieder.

2.         Der Zweck des Vereins ist der Schutz und die Pflege der

            Natur, insbesondere die Erhaltung der Gewässer in ihrem

            natürlichen Zustand und ihrer Ursprünglichkeit mit ihrem

            Fischbestand zum Wohle der Allgemeinheit sowie die

            Förderung der nicht gewerblichen Fischerei.

3.         Der Zweck soll erreicht werden durch:

            - Hege und Pflege des Fischbestandes in den Verbands-

              gewässern

            - Abwehr und Bekämpfung schädlicher Einflüsse auf das

              Biotop „Gewässer”, also auf alle im und am Gewässer

              lebenden Tieren und Pflanzen, einschließlich

              der Unterstüzung von Maßnahmen zur Erhaltung und

              Renaturisierung des Landschaftsbildes und des

              natürlichen Wasserlaufs.

            - Beratung der Mitglieder in allen mit dem Angeln

              und dem Naturschutz zusammenhängenden Fragen sowie

              deren Fortbildung durch Vorträge, Lehrgänge usw.

            - Förderung des anglerischen und fischereilichen

              Verbands- und Vereinslebens, insbesondere der Ausbildung

              der Jugend auf anglerischem und fischereilichem

              Gebiet.

            - Förderung und Pflege des Angelns

            - Förderung und Pflege des Castingsports

            - Beratung und Unterrichtung der Mitglieder in allen

              Angelegenheiten des Angelns und der Fischerei und

              Aufklärung der Öffentlichkeit über die Wichtigkeit

              des Schutzes von Fischerei und Fischzucht sowie

              über die Bedeutung des Schutzes und der Erhaltung

              der Gewässer und über Ziele und Ergebnisse der

              Tätigkeit des Anglerverbandes.

4.         Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar

            gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung.

            Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster

            Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

            Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungs-

            mäßigen Zwecke verwendet werden.

            Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln

            des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben,

            die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch

            unverhältnismäßig hohen Vergütungen begünstigt werden.

                                                            § 3

                                    Aufnahme von Mitgliedern

Mitglied kann werden, wer das 9. Lebensjahr vollendet

hat.

Mitglied kann nur sein, wer unbescholten ist.

Mitglieder vor Vollendung des 18. Lebensjahres gehören

der Jugendgruppe des Vereins an.

Als fördernde Mitglieder, die das Angeln nicht betreiben,

können volljährige Personen aufgenommen werden. Sie

erhalten keine Angelberechtigung.

Die Aufnahme erfolgt auf Antrag durch Beschluß der

Vorstandschaft. Ein zurückgewiesenes Aufnahmegesuch kann

vor Ablauf von 2 Jahren nicht erneuert werden.

                                                            § 4

                                    Ende der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet:

1.         durch Austritt. Er kann jederzeit durch schriftliche

            Erklärung dem Vorstand gegenüber erfolgen. Geschieht

            er nicht zum Ende eines Geschäftsjahres, hat das

            Mitglied Beiträge und sonstige Leistungen für das

            laufende Jahr voll zu entrichten.

2.         durch Ausschluß. Er kann erfolgen, wenn ein Mitglied

            a. gegen die Regeln der Satzung, gegen geltende Regeln

                des Angelns und gegen Sitte und Anstand grob

                verstoßen hat,

            b. wenn es das Ansehen und die Interessen des Verbandes

                oder des Vereins schwer geschädigt hat,

            c. wenn es wegen eines Fischereivergehens rechtskräftig

                verurteilt worden ist,

            d. wenn es gegen fischereiliche Vorschriften des Verbandes

                oder  des Vereins verstoßen oder dazu Beihilfe

                geleistet hat,

            e. wenn es trotz Mahnung und ohne hinreichende Begründung

                mit seinen Beiträgen und sonstigen Verpflichtungen

                in Verzug ist.

            Über den Ausschluß entscheidet die Vorstandsschaft.

            Dem betroffenen Mitglied muß vorher rechtliches Gehör

            gewährt worden sein.

            Gegen die Entscheidung ist die Anhörung der nächsten

            Mitgliederversammlung möglich.

Mit dem Ende der Mitgliedschaft erlöschen alle Ämter und

Rechte im Verein. Geleistete Beiträge werden nicht zurück-

erstattet. Ein Anteil am Vereinsvermögen besteht nicht.

Vereinspapiere, Vereinsabzeichen und dergleichen sind

ohne Ersatz zurückzugeben.

                                                            § 5

                                    Rechte und Pflichten der Mitglieder

Alle Mitglieder haben das Recht an allen Versammlungen

und Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

Aktive Mitglieder sind berechtigt, die Verbandsgewässer

waidgerecht zu beangeln und vereinseigene Anlagen

(Heime, Boote, Stege usw.) zu benutzen.

Die Mitglieder sind verpflichtet:

            a. Das Angeln nur im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften

                und der vom Verband festgelegten Bedingungen auszuüben,

                sowie auf die Befolgung dieser bei anderen Mitgliedern

                zu achten,

            b. den Aufsichtspersonen und Fischereiaufsehern sich

                auf Verlangen auszuweisen und deren Anordnungen

                zu befolgen.

                Anderen Verbandsmitgliedern gegenüber besteht die

                Pflicht der Ausweisung bei deren Aufforderung,

            c. Zweck und Aufgaben des Vereins zu erfüllen und

                zu fördern,

            d. die fälligen Mitgliedsbeiträge pünktlich abzuführen

                bis 28.Februar und sonstige beschlossene Verpflichtungen

                zu erfüllen,

            e. gesetzlich geforderte Zertifikate zur Ausübung des

                Angelns zu erlangen.

Die Mitgliedsbeiträge sind im voraus zu entrichten.

Die Rechte der Mitglieder ruhen, falls fällige Beiträge oder

sonstige geldliche Verpflichtungen nicht durch Zahlungs-

belege oder Quittungen nachgewiesen werden können.

                                                            § 6

                                                Disziplinarstrafen

Statt eines Ausschlusses kann die Vorstandschaft in

weniger schweren Fällen gegen ein Mitglied nach vorheriger

Anhörung erkennen auf

            a. zeitweilige Entziehung von Vereinsrechten oder

                der Angelberechtigung

            b. Zahlung von Geldbußen bis zu 250,00 €

            c. Verweis mit oder ohne Auflage

            d. Verwarnung mit oder ohne Auflage

            e. mehrere der vorstehenden Möglichkeiten nebeneinander.

Gegen Entscheidungen nach a. und b. ist die Anrufung der

Mitgliederversammlung möglich.

§ 7

                                    Organe des Vereins, Vereinsleitung

Organe des Vereins sind:

            1. die Vorstandsschaft

            2. die Mitgliederversammlung

zur Vorstandsschaft

Die Vorstandsschaft besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden,

einem Schriftführer, Schatzmeister, Gewässerobmann, Sportwart

und einem Jugendleiter.

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. und 2. Vorsitzende.

Jeder von ihnen hat Einzelbefugnis; die des 2. Vorsitzenden

wird jedoch im Innenverhältnis auf den Fall der Verhinderung

des 1. Vorsitzenden beschränkt.

Der Vorstand entscheidet über alle Angelegenheiten des

Vereins, sofern nicht nach der Satzung oder zwingenden

gesetzlichen Bestimmungen anderen Organen dieses

vorbehalten ist.

Der Vereinsvorsitzende überwacht die Geschäftsführung der

übrigen Vorstandsmitglieder. Alle Vorstandsmitglieder sind verpflichtet,

bei der Erledigung der Vereinsobliegenheiten mitzuwirken.

Die tatsächliche Geschäftsführung muß auf die ausschließliche

und unmittelbare Erfüllung des gemeinnützigen Zweckes gerichtet sein.

Die Mitglieder der Vorstandsschaft werden durch die Mitglieder-

versammlung auf die Dauer von 3 Jahren gewählt.

Sie bleiben bis zur nächsten gültigen Wahl im Amt.

Die Sitzungen der Vorstandsschaft werden durch den 1., bei seiner

Verhinderung durch den 2. Vorsitzenden einberufen.

Sie sind beschlussfähig, wenn mindestens 4 Mitglieder der

Vorstandsschaft, darunter einer beiden Vorsitzenden, anwesend sind.

Die Mitglieder des Vorstandes haben Anspruch auf Ersatz der Ihnen

entstandenen Auslagen und Aufwendungen. Für den Zeitaufwand kann

die Mitgliederversammlung eine in ihrer Höhe angemessene Vergütung beschließen.

zur Mitgliederversammlung

Mitgliederversammlungen finden nach einem von der Vorstandschaft

zu bestätigenden zeitlichen Turnus statt. Die Einberufung der Mit-

gliederversammlung erfolgt mittels Anschreiben per Postkarte/Brief.

Dabei sind jährlich entgegenzunehmen:

1. Bericht der Vorstandsschaft und der Kassenprüfer

2. Genehmigung des Haushaltsvoranschlages und Festlegung

    des Vereinsbeitrages

3. Entscheidungen der Vorstandsschaft bei der Behandlung

    von Disziplinarverstößen oder Berufungen

4. Eventuelle Satzungsänderungen

Bei Beendigung einer Wahlperiode sind weiterhin vorzunehmen:

1. Entlastung der Vorstandsschaft

2. Wahl der Mitglieder der Vorstandsschaft und der

    Kassenprüfer

Anträge von Mitgliedern müssen berücksichtigt werden,

wenn sie mindestens 2 Wochen vor der Versammlung schriftlich

beim 1. Vorsitzenden eingegangen sind.

Der Vorstand muß eine Mitgliederversammlung auch dann

einberufen, wenn eine Drittel aller Mitglieder die Einberufung

schrifltich unter Angabe der Gründe beantragt.

Die Frist dazu beträgt 4 Wochen.

Über alle Versammlungen sind Niederschriften anzufertigen,

die mindestens alle Anträge, Beschlüsse und Wahlergebnisse

beinhalten.

Sie werden von Versammlungsleiter und vom Schriftführer

unterzeichnet.

                                                            § 8

                                                Kassenprüfer

Die Kassenprüfer werden durch die Mitgliederversammlung

für die gleiche Dauer wie die Vorstandsschaft gewählt.

Sie dürfen kein anderes Amt im Verein bekleiden.

Ihre Aufgaben ist es, sich von der Ordnungsmäßigkeit der

Kassen- und Buchführung zu überzeugen, zum Jahresabschluß

eine eingehende Prüfung der Bücher, Belege und des

Jahresabschlusses vorzunehmen und das Ergebnis der

Mitgliederversammlung vorzutragen.

                                                § 9

                                    Auflösung des Vereins

Der Verein kann nur durch Beschluß einer zu diesem Zweck

einberufenen Mitgliederversammlung aufgelöst werden.

Zu diesem Beschluß ist eine Mehrheit von drei Vierteln

der erschienenen Mitglieder erforderlich.

Im Falle der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei

Wegfall seines bisherigen Zwecks wird das Vereinsvermögen,

das nach Erfüllung der Verpflichtungen noch bleibt, der

Gemeinde am Sitz des Vereins treuhänderisch übergeben

mit der Auflage, es solange zu verwalten, bis es für

gleiche Zwecke anderen gemeinnützigen Vereinen wieder

übergeben werden kann.

Die Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 22.04.2017
in Mauersberg beschlossen. Sie tritt mit Beschlussfassung in Kraft.